Eröffnung des Sprengelparks
Von Marcus | Samstag, 1.September 2007, 16:58
Unter dem wachsamen Auge des Gesetzes wurde, wie angekündigt, heute ab 10:00 Uhr unser neuer Sprengelpark eingeweiht. Finanziert wurde die Einweihungsparty aus Mitteln des Programms “Soziale Stadt”.
Als Ausgleich für die Überbauung des Mettmannplatzes durch die Deutsche Bahn AG, wurde uns dieser neue Park von ihr finanziert, das Gelände dafür stellte der Bezirk Berlin Mitte. Und so ließ es sich natürlich unser Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke auch nicht nehmen den neuen Park persönlich einzuweihen.
Natürlich war auch unser rasender Sprengel-WG-Fotoreporter dabei, und so können wir die Einweihungsfeierlichkeiten hier ausführlich in einer kleinen Bilderfolge dokumentieren…
Zuerst wurde einmal ausgiebig die Rasenqualität getestet, dank des fast guten Wetters konnte hier eine ausgiebige taktile Messung ohne weitere mechanische oder technisch-chemische Hilfsmittel vorgenommen werden. Und da der Proband weder schrie noch hüpfte oder kreischte, kann angenommen werden, dass es diesen Punkt betreffend keine ernstzunehmenden Beanstandungen gibt.
Unter den kritischen Blicken zweier mittelalterner Oberaufseher wurden sodann die wehrlosesten Mitglieder des Kommitees ausgesandt, einige der zur Verfügung stehenden Spielgeräte zu testen.
Zuerst waren da die üblichen, fiesen Kinder-auf-den-Boden-werf Roll- und Tretbretter, die unpraktischerweise auf dem schönen, weichen und verletzungsverhindernden Rasen NICHT funktionieren, nur auf den dazwischen liegenden harten, gemeinen und kniezertrümmernden Wegen. Nach Aussage der Tester handelte es sich hier aber um ungewöhnlich zahme und brave Kinder-auf-den-Boden-werf Roll- und Tretbretter, so dass sich die blutenden Schürfwunden in Grenzen hielten.
Sodann wurden die diversen Hüpfburgen auf Herz und Nieren behüpft. Nicht schlecht was diese simplen Blasgeräte leicht zurückgebliebenen Teenagern für einen Spaß bereiten können. Leider kam nach kurzer Zeit eine aufsichtführende Dame mit einer Pulle Desperados in der Hand und machte die wilden Kerle darauf aufmerksam, dass diese Hüpfburgen nur für Kinder seien deren Alter ihrem Geisteszustand entspräche, und die fast schon jugendlichen Randalierer mögen doch mit der stabileren, großen Hüpfburg vorlieb nehmen, aber das trauten sich unsere Mitarbeiter ja leider nicht…
Nach dieser Niederlage wurden aus der Ferne noch ein paar angebliche Fußballspieler bei der Suche nach dem Ball beobachtet (achso, schönes Beach-Soccer-Feld übrigens!)
und natürlich wurde das stylische Beach-Volleyball-Feld bewundert, das mit Sicherheit darauf wartet demnächst einmal von uns ausprobiert zu werden. Hoffentlich hat es dann noch ein Netz und wenigsten ein bisschen Sand. Einen Volleyball haben wir ja selber (im Keller).
das Resumé: spielbar, weitläufig, noch etwas kahl, aber das soll sich nächsten Jahr geben. In Ansätzen praxistauglich, andererseits von Leuten erdacht die schon wesentlich länger im Kiez leben als es unsere WG gibt, also lassen auch wir unsere lästernden Gedanken gerne die Richtung ändern (dazu ist der Kopf ja schließlich rund) und werden mal sehen wie das Teil nach einiger Zeit in Benutzung aussieht. Bislang: Zufriedene Kids!
-> Weitere Infos auf der Website des Quartiersmanagements
Topics: Pixxx, Kiez, Gemischtes | 4 Kommentare










am 3.September 2007 um 16:39
Es wunderte mich heute schon, das mir Jugendliche an der Strasse ihre Hilfe anboten, Mütter ihren Kindern die Augen zuhielten und entschuldigend zu mir sagten, die Kinder sein noch zu jung sowas zu sehen, immer wieder hatte ich das Gefühl das die weissgekleideten Männer hinter mir mich verfolgten…….jetzt verstehe ich alles ich ahbe das Bild von mir gesehn.
am 3.September 2007 um 16:42
Ach Mike, dabei habe ich mir doch bei der Retusche schon soooolche Mühe gegeben…
am 3.September 2007 um 16:55
man, man, man seh ich scheisse aus
am 20.Februar 2008 um 13:37
[…] und Torfstraßennähe gibt, eben weil der Kiez recht beliebt ist. Man hätte sich auch neuen Park (Eröffnung 2007) anschauen können, den Europaradwanderweg, man hätte die funktionierenden Integrationsprojekte […]